Wochenendworkshop (Theorie und Praxis)
„Jagdfieber“
Das Jagdverhalten unserer Hunde ist für viele Hundehalter ein eher unerwünschtes Verhalten. Es kann einen entspannt, gedachten Spaziergang in ein aufregendes und stressiges Erlebnis für alle verwandeln. Doch müssen wir Hunden eingestehen, dass sie immer noch zur Gattung Landraubtiere gehören und unsere Vorfahren haben sich wissentlich etwas dabei gedacht, besonders dieses Verhalten heraus zu selektieren und zu fördern.
Damit das Jagdverhalten unseres Hundes uns nicht im Weg für ein glückliches Zusammenleben steht, gilt es erst einmal von Grund auf es zu verstehen. Je mehr Verständnis wir für diese Instinkthandlung bekommen, umso besser können wir es einschätzen und es fällt uns wesentlich leichter den eigenen Hund entspannt zu trainieren und zu führen.
Denn hinter dem Impuls jagen zu gehen, steckt ein kluges Tier mit einer großen Gabe sich anzupassen, mit der Fähigkeit trotz Wildsichtung- oder Witterung entspannt bleiben zu können. Sie brauchen nur jemanden, der ihnen es zeigt und vorlebt.
Diesen zwei Kurstagen haben es in sich und sind ein ´Rundumpaket´ zum Thema Jagdverhalten:
Wir tauchen ganz in die Welt der Jagdhunde ein.
Angefangen von der Geschichte der Jagdhunde, über die Vorstellung der heutigen Jagdhunderassen und ihre unterschiedlichen Jagdverhaltensweisen, bis hin zum Führen von jagdlich motivierten Hunden und den Aufbau mit Trainingsansätze, um in Zukunft dem Hund einen sicheren Freilauf zu ermöglichen.
Mir liegt es am Herzen, dass wir Menschen das Jagdverhalten unserer Hunde nicht als ein Übel betrachten, sondern mit Wertschätzung unsere Hunde verstehen lernen und ein Umgang mit ihnen entwickeln, bei dem das Jagdverhalten nicht mehr dominiert, sondern nur noch zur Nebensache wird.
Das Ziel: Einen entspannten Spaziergang mit dem Hund durch Wald, Feld und Flur.
´Ein entspannter Hund wird nicht jagen gehen und ist leichter ansprechbar. ´