Hunde, die aus Angst, aggressives Verhalten zeigen, sind nicht selten und gefühlt steigt die Zahl ständig:
- Hunde, die bei Berührung direkt zwicken oder beissen
- Hunde, die Menschen oder andere Tiere z.B. während des Spaziergangs attackieren
- Hunde, die schon die Lefzen ziehen, wenn man sie nur anschaut
- Hunde, die bei Pflegemaßnahmen zwicken oder beissen
- uvm.
Das Handling und Training solcher Hunde ist eine tägliche Herausforerung.
Es braucht besondere Managementmaßnahmen und vielfältige Therapieansätze.
Das größte Problem ist vermutlich, dass die Angst, die hinter dem Aggressionsverhalten liegt, oftmals gar nicht erkannt wird.
In der Folge werden dann häufig Trainingsmaßnahmen gewählt, die die zugrunde liegende Angst und damit das Aggressionsverhalten noch verschlimmern.
Deswegen geht es an diesem Seminartag zunächst anhand praktischer Beispiele um eine Sensibilisierung für diese Thematik.
Es wird aufgezeigt, welche Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Die Palette reicht von der Ernährung über Medikamente bis hin zu Körperübungen und speziellen Trainingssettings.
Wie sieht z.B. ein Maulkorbtraining aus, wenn ich mich dem Hund nicht nähern kann? Wie kann unter solchen Umständen ein tierärztlicher Check organisiert werden? Hier ist es wichtig, das Therapie & Training so zu gestalten, dass die eigene Sicherheit gewährleistet ist. Denn gerade beim Thema Aggression spielen natürlich die eigenen Ängste und damit die Stimmungsübertragung eine große Rolle.
Anhand von vielen Praxisbeispielen werden unterschiedlichste Wege aufgezeigt, um den Alltag mit einem angstaggressiven Hund d zu meistern und Lebensqualität für alle Beteiligten zu erreichen.
Bettina ist Samstag, 03.02.24 mit dem Thema "Traumatisierte Hunde" zu Gast. Bei Buchung beider Seminare, gibt es einen Rabatt von 15€.